Seit Anbeginn der Zivilisation versucht der Mensch, durch periodische Phänomene das Verstreichen der Zeit zu messen. Die Uhr Reference 57260 bietet eine perfekte Darstellung dieses Strebens nach Perfektion und Wissen über die Messung der Zeit.

Stunden, Minuten, Sekunden, mittlere Sonnenzeit (Regulator)

Die Anzeige der mittleren Uhrzeit erfolgt im Regulatorstil. Wie bei den sogenannten Präzisionsregulaturen, die in Observatorien oder Labors verwendet werden, drehen sich die Stunden, Minuten und Sekunden separat voneinander.

Dreiachsiges Tourbillon

Das Tourbillon besteht hauptsächlich aus einer Platte und einem Käfig, die gemeinsam die Hemmung tragen und sich einmal pro Minute um die eigene Achse drehen. Wie der Name verrät, dreht sich die Hemmung bei einem dreiachsigen Tourbillon gleichzeitig auf drei Ebenen – eine eindrucksvolle und außergewöhnliche Errungenschaft für eine optimierte Präzision in der Uhrmacherkunst. Der erste, 1801 vom berühmten Uhrmacher Abraham-Louis Breguet patentierte Tourbillonmechanismus diente hauptsächlich zur Optimierung der Präzision bei Taschenuhren, die sich gewöhnlich in vertikaler Position in einer Tasche befanden und folglich sehr empfindlich auf den Einfluss der Schwerkraft reagierten. Dieses klassische einachsige Tourbillon sorgte bereits für eine effiziente Korrektur der durch die Schwerkraft bedingten Fehler, indem es die Unruh auf ihrer eigenen Achse drehte, um sie in 60 Sekunden alle denkbaren vertikalen Positionen einnehmen zu lassen. Mit dem dreiachsigen Tourbillon werden die durch die Schwerkraft bedingten Fehler in allen Positionen korrigiert, da die Unruh, die Spirale und die Hemmung sich ununterbrochen bewegen und in keiner Position ruhen. So wird der Einfluss der Erdanziehungskraft, der immer der gleiche ist, geschwächt. Folglich kann die Uhr eingestellt werden, ohne dass die Uhrzeit durch die sich zufällig ändernden Tragepositionen beeinträchtigt wird.

Der Käfig aus ultra-leichtem Aluminium, der die Hemmung trägt, ist ein Meisterwerk der Technik und wird vom Malteserkreuz geziert, dem Logo von Vacheron Constantin. Während der Drehungen des Tourbillons kann das Kreuz alle 15 Sekunden in seiner Gänze bewundert werden.

Geschwindigkeitsregler mit Tourbillon und sphärischer Spirale

Die sphärische Spirale (Unruhfeder) in diesem armillarsphärischen Tourbillon verblüfft durch einen eindrucksvollen optischen Effekt. So ist sie nicht nur dem komplett sphärischen Design des Tourbillons angepasst, sondern ist dank ihrer hochwertigen Konstruktion auch von technischem Nutzen. Erfunden wurde sie 1814 vom berühmten Schweizer Uhrmacher Jacques-Frédéric Houriet, der bewies, dass eine sphärische Spirale für einen optimierten Isochronismus sorgt. In der Uhrmacherei gilt es, „isochrome“ Uhren herzustellen, d. h. Uhren, deren Präzision nicht von den Amplituden- oder Abstandsabweichungen der Unruh beeinflusst wird. Diese Variationen werden deutlich, wenn die Uhr sich entlädt. Ist die Unruhfeder komplett aufgezogen, verfügt die Unruh über eine sehr hohe Schwingungsbreite, die mit abnehmenden Energiereserven immer geringer wird. Für einen maximalen Isochronismus braucht es eine Spirale, deren Frequenz nicht in Abhängigkeit zur Amplitude steht. Wie Jacques-Frédéric Houriet bewiesen hat, ist eine sphärische Spirale am effizientesten. Da ihre Herstellung jedoch sehr kompliziert ist, sind nur die raffiniertesten Uhren mit einer solchen Spirale ausgestattet.
Bei dieser Uhr ist der Anker der Hemmung mit Diamantpaletten ausgestattet, die nicht nur besonders widerstandsfähig sind, sondern auch relativ reibungsfest. Da die Herstellung derartiger Paletten sehr schwierig ist, verfügen nur sehr wenige Uhren über eine derartige Ausstattung. Folglich sind sie in der Uhrmacherei allgemein und bei Vacheron Constantin im Besonderen von historischem Wert.

12-Stunden-Zeitanzeige, zweite Zeitzone mit Stunden und Minuten

Dieser innovative Mechanismus bietet eine 12-Stunden-Weltzeitanzeige, die zwar sehr kompakt gestaltet ist, aber durch eine einfache Darstellung gleich auf den ersten Blick verständlich ist. Da die gesamte Zifferblattoberfläche nicht mehr der Weltzeitfunktion gewidmet werden muss, kann sie nunmehr mit vielen anderen Komplikationen kombiniert werden. Wie bei jeder großen Innovation versteckt sich hinter der schlichten Präsentation und der einfachen Verwendung ein geniales Konzept. Es bietet eine echte Alternative und ist ein bedeutender Fortschritt bei der Umsetzung der Weltzeitanzeige – das erste seiner Art seit den 1930er-Jahren.

Eingebunden in diese große Neuheit von Vacheron Constantin ist die zweite Zeitzone, die bei 12 Uhr auf einem kleinen Zifferblatt angezeigt wird, das sich vom Hauptzifferblatt abhebt. Anstelle der 24 Ziffern für die Stunden am Tag und in der Nacht, wie man sie von den meisten Weltzeituhren kennt, besitzt es nur 12 römische Ziffern.

Anzeige von 24 Städten für die jeweiligen Zeitzonen

Der Städtering des Cottier-Systems wird durch eine Zifferblattöffnung ersetzt. In ihr erscheint jeweils eine der 24 ausgesuchten Städte, abgekürzt durch drei Buchstaben und mit einem Plus oder Minus für den Zeitunterschied versehen, der sie von der GMT-Zeit unterscheidet.

Tag-/Nacht-Indikator für die 12-Stunden-Zeitanzeige

Darüber hinaus zeigt eine separate Zifferblattöffnung an, ob es in der ausgewählten Stadt gerade Tag oder Nacht ist.

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