Wie sein Name vermuten lässt, basiert der Mondkalender auf den Mondphasen und ist im Gegensatz zum Sonnenkalender nicht mit den Jahreszeiten gekoppelt. Er ist integraler Bestandteil jedes ausgeklügelten Kalendersystems und dient in der Uhrmacherei als Grundlage für die Berechnung der besonders präzisen Mondphasenanzeigen.

Mondphasen und -alter (eine Korrektur alle 1027 Jahre)

Der Mondphasenmechanismus der Uhr Reference 57260 von Vacheron Constantin ist so präzise, dass er nur alle 1027 Jahre und 108 Tage korrigiert werden muss.

Auf den vier sichtbaren Anzeigen sind der Neumond, der zunehmende Halbmond, der Vollmond und der abnehmende Halbmond abgebildet. Der Mond vollführt etwa einmal pro Monat einen kompletten Zyklus. Genauer gesagt dauert die synodische Periode der Mondumlaufzeit 29,5305882 Tage. Auf dem Zifferblatt werden die verstrichenen Tage mit 29,5306667 pro Zyklus berücksichtigt. In 1027 Jahren und 108 Tagen weicht der Mondphasenmechanismus von Vacheron Constantin nur um einen einzigen Tag ab.

Neumond bezeichnet den Augenblick, an dem der Mond sich zwischen der Erde und der Sonne befindet. Die drei Himmelskörper stehen fast in einer Reihe, und der Mond wird auf der Seite erhellt, die von der Erde aus nicht sichtbar ist. Der Mond ist demnach unsichtbar.

Bei Vollmond stehen die Erde, der Mond und die Sonne erneut fast in einer Reihe, allerdings befindet sich der Mond auf der anderen Seite der Erde, und man kann seine ganze, von der Sonne erhellte Seite sehen.
Der auf- und der abnehmende Halbmond erscheinen, wenn der Mond sich im 90°-Winkel zur Erde und zur Sonne befindet. Von der Erde aus gesehen ist er halb in Licht getaucht und halb im Schatten.

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